Aleksandra & Clemens

Attraktionen

Krakau ist die eine der schönsten und traditionsreichsten polnischen Städte und wird oft als die heimliche Hauptstadt Polens bezeichnet. Die Stadt eignet sich hervorragend für einen Aufenthalt von 3 bis 4 Tagen. Sehr umfangreiche Informationen zu der Stadt und den Sehenswürdigkeiten findet man im Internet (Die gute alte Wikipedia ist der beste Einstieg: http://de.wikipedia.org/wiki/Krakau ). Wir haben hier als Übersicht nur ein Paar größte Sehenswürdigkeiten zusammengetragen:

Rynek (Hauptmarkt) und die Altstadt

Rynek ist das Herz von Krakau. Hier kreuzen sich alle Wege. Verweilt man auf Rynek einige Minuten, wird man mit Sicherheit Bekannte treffen, die man dann freundlich grüßt, nach dem Wohlbefinden fragt und am besten gleich auf ein Glas Bier in einen der zahlreichen Straßenkaffees mitnimmt. Die Preise hier sind natürlich vergleichsweise unverschämt, aber noch nicht so teuer wie in anderen Europäischen Metropolen.

Kazimierz

Ursprünglich eine autonome Stadt, grenzt Kazimierz heute direkt an die Altstadt und ist von Rynek aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Kazimierz war als jüdischer Stadteil gegründet worden, wovon bis heute Synagogen, ein alter judischer Friedhof und jüdisches Museum zeugen. Heute ist es eine hippe Gegend, wo man Galerien und viele Lokale mit gutem Essen und Klezmermusik findet (ein Klezmerkonzert unbedingt früher reservieren, da fast immer ausgebucht). Nur noch vereinzelt erinnern einige unrenovierte Häuser daran, dass noch nicht alle Eigentumsverhältnisse geklärt sind.

Wawel

Die Königsburg von Krakau, die sich auf einem Felsen zwischen der Altstadt und der Weichsel breitmacht. Samt Renaissance-Innenhof, Museum, Schatzkammer und den Königsgräbern, zu denen sich (nicht ganz gerechtfertigt, wie viele meinen), seit letztem Jahr das Grab des Präsidenten Lech Kaczyński gesellt.

Die Salzmine von Wieliczka

Das Salzbergwerk von Wieliczka ist eine der ältesten Salzminen der Welt und auf der UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes. Für den Ausflug sollte man einen halben Tag einplanen und gute Schuhe mitnehmen, da die touristische Route etwa zwei Stunden lang durch die im Salz gehauenen Gänge und Kammern führt.

Nowa Huta

Nowa Huta - eine von Kommunisten vollständig am Reißbrett geplannte Arbeiterstadt, die ein Gegengewicht für das konservative und intellektuele Krakau sein sollte. Ein Beispiel kommunistischer (Architektur-)Utopie, heute ein Ziel der "Kommunismusausflüge" (http://www.crazyguides.com/)

Zakopane und die Tatra

Zakopane und die Tatra sind oft in etlichen Reiseführern als ein Ausflugsort vorgeschlagen. Naja... Olas Meinung nach muss das nicht unbedingt sein. Die Stadt Zakopane und die Berge Tatras sind in der Saison sehr voll und überteuert. Jemand, der öfter in den Alpen unterwegs war, wird sich von Tatra nicht beeindrucken lassen.

Auschwitz

Es ist vielleicht nicht die beste Sehenswürdigkeit, wenn man nach Krakau gekommen ist, um einen fröhlichen Anlass zu feiern, aber vollständigkeitshalber möchten wir es natürlich erwähnen. Man sollte allerdings sagen, dass es unter Umständen einige Tage dauert, bis man die Eindrücke von dort verarbeitet hat. Es liegt etwa 50 km südwestlich von Krakau und ist per Minibus oder Lokalbahn zu erreichen.

Essen in Krakau

Die Vielfalt der Restaurants, Bars und Cafés ist in Krakau fast atemberaubend und jeder findet sicher was für seinen Geschmack, sei es Italienisch, Französisch, Österreichisch, Mexikanisch oder Chinesisch.

Von der polnischen Hausmannskost sollte man aber unbedingt probieren:


  • Żurek: Eine Sauerteigsuppe, serviert mit Wurst oder hartgekochtem Ei. Ola kann sich nicht entscheiden, ob sie Żurek lieber mag oder Barszczyk.

  • Barszczyk. Das ist eine klare Rote-Rüben-Suppe, wie man sie in Deutschland noch nie gegessen hat. Selbst wer um Rote Beete einen großen Bogen macht, sollte das hier probieren.

  • Pierogi - eine Art Maultaschen, mit allerlei Fühlung: Fleisch, Kraut, Pilze, Quark, Erdbeeren... Ola mag sie am liebsten mit Fleischfüllung und gebratenen Zwiebeln oben drauf; Clemens bevorzugt eine Füllung mit Obst und saurer Sahne.

  • Bigos (Eintopf aus Sauerkraut und vielen Fleischsorten)

Wenn wir polnisch essen wollen, gehen wir am liebsten zu


  • "U Babci Maliny" (3 Lokale in Krakau: ul. Sławkowska 17, ul. Mickiewicza 30, ul. Szpitalna 38)

  • "Polakowski".

  • "Chłopskie Jadło" - etwas teurer, dafür aber hervorragende Qualität und sehr nett eingerichtet.

Obwohl wir nicht glauben, dass jemand nach unserer Feier an Hunger leiden wird, können wir für Fans der gehobenen Küche das Restaurant "Perszeron" im Hotel Kossak empfehlen. Wir haben diesen Ort auf der Suche nach unserer Hochzeitslocation entdeckt und waren von der Küche und dem Koch begeistert, und das zu noch zivilen Preisen.

Das Restaurant verfügt über Räume im Ergeschoss des Hotels sowie über eine Terasse im siebten Stock mit schönem Panorama auf Weichsel und die Stadt (an Wochenenden ist diese Terasse oft für Hochzeiten gebucht, aber es lohnt sich zu fragen).

Etwas Polnisch

Hier zwei nützliche Links zur polnischen Aussprache und den nützlichsten Wörtern und Ausdrucken:
http://www.schoenes-polen.de/polen-reise-informationen/menschen-sprache/57-aussprache

http://www.deutsch-polnisch-online.de/grundwortschatz/

Viel Spaß beim Zungenbrechen! :-)